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Die Cornea nigra

Was versteht man unter einer Cornea nigra?

Die Cornea nigra wird auch Hornhautsequester oder feline Hornhautnekrose genannt und ist eine Erkrankung der Hornhaut, die ausschließlich bei Katzen auftritt. Es handelt sich hierbei um eine meist im Zentrum der Hornhaut beginnende braun- schwarze Verfärbung, die bei typischem Krankheitsverlauf wie ein "schwarzes Plättchen" in und auf der Hornhaut liegt. In den meisten Fällen führt diese Veränderung der Hornhaut zu Entzündungen des Auges mit Tränenfluß, Blinzeln und Trübungen der Hornhaut.

Die Cornea nigra ist oft mit starken Schmerzen für das Tier verbunden. Als Folge der Irritation können vom Rand der Hornhaut Blutgefäße zu der veränderten Stelle einsprossen. Die Ausprägung der Cornea nigra kann unterschiedlich stark verlaufen. Einige Tiere zeigen eine leichte Braunfärbung der Hornhaut ohne  weitere Symptome. Bei anderen Tieren ist die Schwarzfärbung so deutlich ausgeprägt, daß es an dem betroffenen Auge zu Seheinschränkungen kommen kann.

Es müssen nicht immer beide Augen betroffen sein. Häufig ist ein Auge stärker als das andere befallen oder es betrifft erst das eine und dann das andere Auge.

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Wie kann die Cornea nigra behandelt werden?

In der Mehrzahl der Fälle besteht die einzige sinnvolle Therapie der Cornea nigra in dem operativen Abtragen des abgestorbenen Hornhautgewebes. Diese Operation erfolgt in einer Vollnarkose.

Je nach Krankheitsverlauf und -ausprägung ist vor einer solchen Operation eine konsequente Salbenbehandlung erforderlich, um die Entzündung der Hornhaut zu mildern, so dass der Operationszeitpunkt sehr wohl geplant werden kann. Auch nach der Operation schließt sich eine 2-3 wöchige Salben oder Tropfenbehandlung durch den Besitzer an. Die Operation wird unter starker Vergrößerung unter einem Operationsmikroskop durchgeführt, wobei das abgestorbene Gewebe bis in das gesunde Gewebe abgetragen wird. Erst während der Operation wird endgültig ersichtlich, wie tief und stark die Schwarzfärbung das Hornhautgewebe betrifft. Das krankhafte Hornhautgewebe kann nur bis zu einer bestimmten Tiefe abgetragen werden, da ansonsten die Gefahr einer spontanen Ruptur der Hornhaut mit Perforation (Durchbruch) besteht. 
In günstigen Fällen ist eine oberflächliche Abtragung der Hornhaut (superfizielle, lamelläre Keratektomie) ausreichend und es entsteht nach erfolgter Heilung als Endresultat eine leicht bläulich-milchige Hornhautnarbe, welche das Sehvermögen der Tiere kaum einschränkt. Die Rezidivgefahr, d.h. die Gefahr einer Neubildung der Cornea nigra nach der Operation ist bei den erblich bedingten Fällen leider nicht komplett ausgeschlossen.

In schweren Fällen (tiefer reichenden Sequestern) muss die Hornhaut über die gesamte Dicke entfernt werden und der entstandene Defekt wird mit körpereigenem, freipräpariertem Bindehautgewebe (autologer Pedicle Graft) fest verschlossen. Dies ist eine Transplantation von körpereigenem Gewebe – Abstossungreaktionen sind somit ebenso wie Rezidive sehr unwahrscheinlich. Nach vollständiger Abheilung wird eine mehr oder weniger stark ausgeprägte weissliche Trübung der Hornhaut (Narbengewebe) zurückbleiben, die das Sehvermögen jedoch in den wenigsten Fällen wesentlich beeinträchtigt.

Wichtig zu wissen ist: in den Fällen, in welchen der Verdacht der erblichen Variante der Cornea nigra besteht, sollte mit den betroffenen Tieren nicht gezüchtet werden. Diese Tiere können die Krankheit leider weiter vererben.

Was sind die Ursachen der Cornea nigra?

Bis heute sind die Ursachen für die Entstehung der Cornea nigra nicht eindeutig geklärt. Es ist jedoch so, daß eine Veranlagung zu dieser Erkrankung bei bestimmten Rassekatzen besteht. Perser-, Siam- und Karthäuserkatzen können ebenso wie Main Coone Katzen betroffen sein. Dasselbe gilt für Mischlingskatzen dieser Rassen.  

Auslösende Faktoren, die den Ausbruch begünstigen, können kleine Verletzungen der Hornhaut, Virusinfektionen des Auges (wie z.B. das feline Herpesvirus (FHV)), chronische, schlecht heilende Wunden und Entzündungen der Hornhaut oder anatomisch bedingte Lidfehlstellungen (z.B. Entropium) sein.

Eine ungenügende Sensibilität der Hornhautoberfläche steht ebenso wie eine mangelhafte Zusammensetzung der Tränenflüssigkeit in Verdacht ursächlich mit verantwortlich für die Entstehung einer Cornea nigra zu sein.   

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