Optimale Versorgung
für Ihr Haustier

In unserer Tierarztpraxis setzen wir die modernsten Untersuchungsmethoden und Operationstechniken ein.

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Notfall

Notfälle werden selbstverständlich bevorzugt behandelt, wir bitten Sie, sich in diesen Fällen kurz telefonisch anzumelden.

Kontakt

Dr. med. vet. B. Hafemeister

Buchschlager Allee 8
63303 Dreieich

Tel.: 0 61 03/8 70 14 85

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Methoden zur Untersuchung

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Zur Untersuchung der Augen werden unter anderem folgende Methoden durchgeführt:

  • Vorsorgeuntersuchung
    auf erbliche Augenerkrankungen nach den Richtlinien des ECVO (European College of Veterinarian Ophthalmology) und des DOK (Dortmunder Kreis)
  • Ophthalmoskopie (direkt und indirekt)
    Augenuntersuchung
  • Tonometrie
    Messung des Augeninnendrucks
  • Spaltlampenbiomikroskopie
    Untersuchung des Auges mit spezieller Lichtführung und Vergrößerung
  • Skiaskopie
    Messung der Fehlsichtigkeit
  • Ultraschalluntersuchung des Auges und seiner Umgebung
  • Elektroretinographie
    Untersuchung der Netzhaut auf ihre Funktionstüchtigkeit
  • Blutdruckmessung
  • Gonioskopie
    Untersuchung des Kammerwinkels

 

Die Untersuchung eines Auges

Die Untersuchung eines Auges Das Säugetierauge ist ein sehr komplexes Organ, das wie jedes andere Organsystem auch an speziellen angeborenen oder erworbenen Krankheiten leiden kann. Das Auge ist ein Hohlorgan mit einer festen dreischichtigen Augenwand. Das äußere Auge wird von dem Ober- und dem Unterlid eingerahmt. Der Hund hat, wie alle Säugetiere, ein drittes Augenlid (Nickhaut) die wie eine Falte in der Bindehaut im unteren Bereich des Auges zu finden ist.

Im vorderen Bereich wird das Auge durch die durchsichtige Hornhaut, die wie eine “Glaskuppel” wirkt, begrenzt. Im inneren Auge kann man durch die Hornhaut die Iris (Regenbogenhaut) mit der Pupille, die eigentlich ein Loch in der Iris ist, erkennen. Die Pupille zieht sich bei hellem Licht zusammen und regelt so den Lichteinfall in das Auge. Die Iris ist zusammen mit der Pupille mit der Blende einer Kamera vergleichbar. Die Farbe der Iris kann bei den einzelnen Hunden variieren und hängt auch mit der Fellfarbe zusammen. Hinter der Iris liegt die normalerweise durchsichtige Linse, die mit für das “Scharfsehen” verantwortlich ist. Hinter der Linse folgen der Glaskörper und anschließend der Augenhintergrund mit der Netzhaut, in der sich die Nervenzellen des Auges die zum Sehen notwendig sind, befinden.

Die Netzhaut kann mit einem “Film” in einer Fotokamera verglichen werden. Der Augenhintergrund kann abhängig vom Alter, der Rasse, der Augenfarbe und der Fellfarbe sehr verschiedenartig ausgeprägt sein, so dass er im weitesten Sinne mit einem “Fingerabdruck” verglichen werden kann. All diese Strukturen können von Erkrankungen betroffen sein.

Beispielsweise spricht man bei Trübungen der normalerweise glasklaren Linse von einem grauen Star (Katarakt). Die PRA (progressive Retinaatrophie) ist eine erbliche Erkrankung der Netzhaut die in jedem Fall zur vollständigen Erblindung führt. An den Lidern können zusätzliche kleine Haare (Distichiasis) oder ein eingerolltes Lid (Entropium) oder ein hängendes Lid (Ektropium) auftreten.

Die Untersuchung des Auges kann man sich ähnlich wie eine Untersuchung bei einem Humanmedizinischen Augenarzt vorstellen; d.h. es ist für den Hund nicht schmerzhaft oder belastend. Bevor man mit der eigentlichen Untersuchung beginnt muss natürlich erst einmal eine ausführliche Anamnese (Vorbericht) erstellt werden. Hierbei sind wir auf Mithilfe der Patientenbesitzer angewiesen.

Im Falle von Sehstörungen können spezielle Sehtests Aufschluss über das Sehvermögen geben. In den meisten Fällen werden zur weiteren Untersuchung des äußeren und des inneren Auges lokale Betäubungstropfen u./o. pupillenerweiternde Augentropfen verabreicht. Bis die Tropfen eine ausreichende Wirkung erzielen vergehen zwischen 10 und 20 Minuten. Anschließend kommt der Hund zur Untersuchung wieder auf den Behandlungstisch. Der Besitzer/in bleibt während der gesamten Untersuchung bei seinem Tier.

Unter der örtlichen Betäubung können neben den Untersuchungen wie z.B. Ultraschall oder Tonometrie auch kleinere Behandlungen (z. B. Spülen des Tränennasenkanals) vorgenommen werden, ohne dass es für das Tier schmerzhaft oder unangenehm ist. Die Untersuchung des inneren Auges findet in abgedunkelter Umgebung stattfinden, damit einfallende Lichtreflexe im Auge den Untersucher nicht stören.

Nach der Untersuchung wird zusammen mit dem Besitzer individuell besprochen, um welche Diagnose es sich handelt und welche Therapien (medikamentös u./o. chirurgisch) bei seinem Tier sinnvoll und durchführbar sind.