Optimale Versorgung
für Ihr Haustier

In unserer Tierarztpraxis setzen wir die modernsten Untersuchungsmethoden und Operationstechniken ein.

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Notfall

Notfälle werden selbstverständlich bevorzugt behandelt, wir bitten Sie, sich in diesen Fällen kurz telefonisch anzumelden.

Kontakt

Dr. med. vet. B. Hafemeister

Buchschlager Allee 8
63303 Dreieich

Tel.: 0 61 03/8 70 14 85

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Der Laser

Den Diodenlaser setze ich seit 2006 in meiner Praxis zur Therapie verschiedener Erkrankungen erfolgreich ein. Bei diesem Gerät handelt es sich um einen Farbstofflaser mit einer Wellenlänge von 800nm. In Form von infrarotem Licht durchdringt der zielgerichtete Laserstrahl die nicht pigmentierten Strukturen des Auges. In den pigmentierten oder pigmenthaltigen Strukturen des Auges verwandelt sich die Laserenergie in Wärme, was zu einer Koagulation (Verödung) des jeweiligen Gewebes mit nachfolgender Entzündung und letztendlich im partiellen (teilweise) Absterben des verödeten Gewebes endet.

Hauptsächlich macht man sich diese Wirkungsweise am Auge bei der Therapie des sehr schmerzhaften (Primär-) Glaukoms (grüner Star) zu Nutze. Weitere Einsatzgebiete für den Diodenlaser sind spezielle Formen der partiellen, bullösen Netzhautablösung ebenso wie gutartige pigmentierte Tumoren am äußeren (z.B. am Lidrand) und inneren Auge (z.B. an der Regenbogenhaut oder Iris).

Für die Behandlung mit dem Diodenlaser wird das Tier in eine kurze Narkose versetzt. Der Besitzer bleibt bei dem Tier bis es schläft und wird direkt nach der Operation, wenn es wieder wach wird zu ihm gerufen. Die gesamte Operation verläuft ambulant, d.h. das Tier kann direkt nach dem Eingriff wieder mit nach Hause genommen werden. Die Nachbehandlung bei einer Lasertherapie besteht in der Regel aus der Gabe von Augentropfen (mehrmals pro Tag) und der Gabe von Saft oder Tabletten. Die Erfolgsaussichten der Lasertherapie hängen natürlich von dem Ursprungszustand und der Schwere der Erkrankung des Auges ab, nicht jede Form der o.g. Erkrankungen eignet sich zur Lasertherapie.

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Ob und wann eine Lasertherapie durchgeführt wird hängt maßgeblich von den Befunden am Auge sowie dem Allgemeinzustand des Tieres ab und wird individuell im Gespräch mit dem Besitzer entschieden. Die Vorteile der transskleralen Lasertherapie zur Senkung des Augeninnendrucks beim grünen Star im Vergleich zu herkömmlichen Operationsmethoden (z.B. Vereisung des Ziliarkörpers, Einsetzen einer Prothese, Entfernen des Auges) liegen darin, dass es sich hierbei um einen nicht invasiven Eingriff ohne Eröffnung des Auges handelt.

Ziel ist es, mit dieser Art der Lasertherapie, Anteile des kammerwasserproduzierenden Ziliarkörpers zu veröden und somit den Augeninnendruck dauerhaft zu senken und im optimalsten Fall ein Restsehvermögen zu erhalten. Somit stellt die Lasertherapie ein recht schonendes Verfahren zur operativen Senkung des Augeninnendrucks dar. Eine andere Form der Lasertherapie wird mit dem so genannten „Endolaser“ durchgeführt. Hierbei ist das Prinzip dasselbe, nur wird der Laserstrahl von innen auf den Ziliarkörper gerichtet. Bei dieser Operationsform muss zuvor das Auge eröffnet, die Linse mittels einer Kataraktoperation entfernt und anschließend der Ziliarkörper verödet werden. Aufgrund dieses doch sehr massiven Eingriffs in das innere Auge und den damit verbundenen weiteren Komplikationen und Risiken für das ohnehin schon geschädigte Auge wird diese Art der Lasertherapie von mir nicht durchgeführt.

Ein weiteres sinnvolles Einsatzgebiet des Diodenlasers mit sehr guten Erfolgsaussichten sind gutartige pigmentierte Tumoren (gutartige Melanom) an der Regenbogenhaut die transkorneal schonend verödet werden und somit ein weiteres Wachstum unterbunden wird. Diese Art des Melanoms tritt nur nahezu ausschliesslich beim Hund auf, Melanome an der Regenbogenhaut der Katze sind in der Regel bösartig und eignen sich leider nicht für die Lasertherapie.

In eher seltenen Fällen kommt der Diodenlaser auch bei speziellen Formen der Netzhautablösung zum Einsatz. Hierbei handelt es sich um lokal begrenzte, blasige Ablösungen der Netzhaut, deren Fortschreiten durch die Lasertherapie verhindert wird. Da diese Form der Netzhautablösung kaum bei unseren Haustieren auftritt verwende ich den Diodenlaser in diesem Bereich eher selten.